Die Orgel
der Maria-Magdalenen-Kirche

ist 1603 erstellt worden.
Das originale Prospekt ist mit kostbaren Schnitzwerken versehen.

Die Disposition und die Erbauer der Register:

Hauptwerk:

Rückpositiv:

Pedal:

Quintatön 16´ (Marcussen)

Gedeckt 8´ (Marcussen)

Subbaß 16´ (Marcussen)

Prinzipal 8´ (Tolle)

Prinzipal 4´ (Tolle)

Oktavbass 8´ (Marcussen)

Rohrflöte 8‘ (Marcussen)

Flöte 4´ (Marcussen)

Gedecktbass 8´ (Marcussen)

Oktave 4´ (Neuthor)

Oktave 2´ (Tolle)

Holzflöte 4´ (Marcussen)

Blockflöte 4‘ (Tolle)

Terzian 1-2f. (Tolle)

Rauschbass (3f.) (Marcussen)

Nasat 2 2/3´ (Tolle)

Scharff 4f. (Tolle)

Hintersatz (4f.) (Marcussen)

Waldflöte 2´ (Neuthor)

Krummhorn 8´ (Tolle)

Dulzian 4´ (Tolle)

Mixtur 4-5 f. (Tolle)

Tremulant

Posaune 16´ (Marcussen)

Zimbel 1-3f. (Tolle)

Trompete 8‘ (Neuthor)

alle Koppeln, 3 Kombinationen, mechanische Traktur (Litzentraktur), elektrische Registrieranlage.

Geschichte der Marner Orgel

1603 von Meister Hans Bockelmann u. Sohn aus Lüneburg erbaut.
Eine prächtige Orgel auf Prinzipal 16'-Basis.

Hans Bockelmann war Meistergeselle bei Jakob Scherer. Die Scherers waren im 16. Jahrhundert die berühmtesten Orgelbauer Norddeutschlands.

1906 Die Firma Marsussen aus Apenrade baute ein neues rein pneumatisches Orgelwerk. Von der alten Orgel ist außer des prächtigen Orgelprospektes nichts erhalten.

Von der Marcussen-Orgel sind 11 Register und der große Magazinbalg in der heutigen Orgel erhalten geblieben.

1968/ 69 Orgelbaumeister Eberhard Tolle aus Preetz baute ein völlig neues Werk mit mechanischen Schleifladen, mechanischer Spieltraktur und elektrischer Registertraktur. Das bis dahin stillgelegte Rückpositiv (es stand als Fassade hinter der Orgelbank) wurde in die Brüstung gesetzt und wieder zum Leben geweckt.

1978 Orgelbaumeister Rudolf Neuthor als Kiel nahm technische und klangliche Verbesserungen vor. 3 Register wurden erneuert.
Über dem Hauptwerk und Pedal wurde eine neue Gehäusedecke eingezogen.

1991 Renovierung der Orgel durch Fr. Neuthor. Umfangreiche Instandsetzung im technischen Bereich. Ausreinigung. Eine Neuintonation aller Register. Es kam ein neuer elektrische Winderzeuger dazu.

Seit 1995 spielt Peter Heeren jeden Mittwoch vormittag - um die Kirche ist Markttag - von 11:00 Uhr bis 11:15 Uhr Orgelmusik.
In jedem Jahr spielt Peter Heeren Orgelkonzerte. Außerdem werden hochkarätige Organisten nach Marne eingeladen, darunter Meike und Henning Voß, Prof. Jean Wolfs, Prof.Wolfgang Zerer, Prof. Martin Haselböck, Matthias Eisenberg, Karl-Bernhardin Kropf, Prof. Hans Gebhard, Prof. Andreas Rondthaler (chronologische Aufzählung).

 

Stimmen zur Orgel

Nochmals vielen Dank für die Konzerteinladung nach Marne, es hat mir
wieder viel Freude gemacht, auf Ihrer klangschönen Orgel zu spielen.
Herzlichst, Ihr
Hans Gebhard

Email an Peter Heeren (01. Juni 2005)

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